Testbericht Wraithborne (iOS) Review

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Hack-'n-Slash-Dungeon-Crawler haben sich seit ihrer Entstehung nicht verändert. Zwar wurden ab und an mal neue Dinge eingeführt, hier und da Elemente entfernt, einige Innovationen umgesetzt, aber der Kern des Genres blieb gleich.

Wraithborne bringt zwar ein paar Touchscreen-Eigenheiten mit sich, doch im Großen und Ganzen ist es ein Spiel, das in die Fußstapfen seiner Vorgänger tritt.

Die Borne-Identität

Ihr spielt den titelgebenden Wraithborne, einen Helden geboren aus Magie, dessen Aufgabe es ist, mit seinem Kriegshammer für Frieden in einem verwüsteten Land zu sorgen, das unser eigenes in einer fernen und düsteren Zukunft sein könnte.

Mit dem virtuellen Stick auf der linken Seite des Bildschirms steuert ihr euren Krieger langsam, aber gezielt. Mit den „Angriff“-Tasten führt ihr leichte und schwere Attacken aus. Es gibt auch einen „Schild“-Button auf der rechten Seite, mit dem ihr eingehende Angriffe abblockt.

Doppeltes Antippen dieser Schaltfläche lässt euch ausweichen, doch manchmal schickt dieses Kommando euren Helden schnurstracks in die Klinge eines Goblins oder zwischen die Reißzähne eines Werwolfs.

Eure magischen Attacken werden von Runen bestimmt. Von diesen könnt ihr eine gewisse Anzahl dabeihaben und am oberen Bildschirmrand platzieren. Tippt ihr sie an, wird euch kurz Zeit gegeben, um sie auf den Bildschirm zu zeichnen. Schafft ihr es in der vorgegebenen Zeit, wird der Zauber entfesselt.

Hack-'n-Slash-Fiction

Die Runen nutzen die Hardware, auf der sich das Spiel befindet, sauber, doch alles andere ist typisch und bequem. Das ist nicht unbedingt schlecht – denn ihr wisst somit definitiv, was ihr von Wraithborne erwarten könnt.

Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen schwer – ihr werdet ständig umzingelt, aber es werden genügend gesundheitswiederherstellende Tränke im Getümmel gedroppt, in dem ihr euch gewöhnlicherweise am Ende befindet.

Die Tatsache, dass ihr keine Klasse wählen könnt, wird einige ärgern, und obwohl die Steuerung adäquat ist, fühlt es sich manchmal so an, als ob man sich seinen Weg durch Schlamm kämpft.

Wraithborne ist ein wunderschöner Dungeon-Crawler, aber – trotz einiger cleverer Ideen-  gelingt es dem Spiel nicht mehr zu sein als die Summe seiner Bestandteile.

7
Fazit: 
Ein bisschen aufpolierter als durchschnittliche Button-Masher, wird Wraithborne einige ansprechen, aber es ist ein wenig zu typisch, als dass es in der Mobile-Welt wirklich ein Feuer entfachen könnte

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