Testbericht Temple Run: Brave (iOS) Review

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Smartphones und Tablets beweisen immer mehr, dass Spiele, die auf Filmen beruhen, nicht schrecklich sein müssen. Clevere Kombinationen aus etablierten Spielen und neuen Hollywood-Filmen können sich zu bemerkenswert bequemen Bettgenossen entwickeln.

Der neueste Titel, der mit Hollywoods Glanz und Glamour aufgewertet wird, ist Temple Run. Mit Temple Run: Brave, einer Versoftung von Disney Pixars neuestem Animations-Blockbuster, ist das Resultat eine vergnügliche und optimierte Version des Endlos-Runners, wie wir ihn kennen und lieben.

Mit Pfeil und Bogen

Anstatt einen Indiana Jones-Klon zu spielen, seid ihr jetzt der flammenhaarige Star aus dem Film. Anstatt wütende Gorillas auf den Fersen zu haben, gibt es nun einen gigantischen Bär, dem Speere im Rücken stecken und der euch auf Schritt und Tritt verfolgt.

Neben einem deftigen kosmetischen Makeover ist die wichtigste Ergänzung das Bogenschießen. Während des Rennens taucht immer mal wieder ein Symbol auf, das euch auf eine bevorstehende Bogenschieß-Sektion hinweist.
 
Dann tauchen am Rand eures Weges Ziele auf, die ihr am besten schnell alle antippt, um euch einen leckeren kleinen Bonus zu sichern. Die Münzenmassen, die nur so aus den Zielen sprudeln, motivieren euch zum fieberhaften Tippen, um bloß kein Ziel zu verpassen.

Nächster Halt: Gold

Der Rest des Spiels folgt dem bekannten Muster. Wischt den Finger hoch zum springen, runter zum Durchgleiten unter Hinernissen, und nach links oder rechts, um die Richtung zu wechseln. Die währenddessen aufgesammelten Münzen können für spezielle Power-Ups und neues Equipment ausgegeben werden.

Dazu zählen zum Beispiel einmalige Boosts, die euch über eine gewisse Distanz durch das Level leiten, bevor ihr selbst wieder die Kontrolle übernehmt. Es gibt auch kostenpflichtige Power-Ups, Extra-Pfeile und große Münzen-Bündel, die ihr greifen könnt, sofern ihr schnell genug seid.

Keines der neuen Features stellt sich dem triebhaften Gameplay, das Temple Run zu so einem Spaß gemacht hat, in den Weg, und das Verlangen, nur noch ein paar Meter weiter zu kommen, ist genauso stark wie im Original. Selbst wenn euch Brave nicht interessiert, solltet ihr dieses Update ausprobieren.

8
Fazit: 
Ein brillantes Begleitspiel zum Film und noch besser als das Game, das als Grundlage hergehalten hat, ist Temple Run: Brave ein süchtig machender, cleverer Titel, der euch auf die Jagd nach dem immer nächsten Highscore schickt

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