Testbericht Storm the Train (iOS) Review

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Wenn es um rasante Action voller Schusswechsel geht, werdet ihr wahrscheinlich nicht sofort an Züge denken. Tauscht aber mal in eurer Vorstellung verschrobene Wachen und altmodische Trolly Dollys gegen schlurfende Zombies und laserspeiende Roboter aus und es stellt sich heraus, dass der Endless-Shooter Storm the Train vielleicht etwas für sich hat.

Eure Aufgabe ist erfrischend einfach: rennt, schießt und überlebt. Ihr habt die volle Kontrolle über euren ausgewählten Charakter, springt zwischen den Dächern hin und her, was dem Ganzen ein Action-Platformer-Gefühl verleiht, vor allem, wenn ihr mit feurigen Mitteln die endlosen feindlichen Horden hinrichtet.

Super Express

Da dies ein Shooter ist, steht natürlich eine große Auswahl an Waffen zur Verfügung. Es geht mit einem langsam schießenden Gewehr und einer kugelnspritzenden Uzi los, aber schon bald könnt ihr durch das freischaltbare Angebot des Spiels stöbern und die geniale Feuerkraft eures Arsenals verbessern.

Es überrascht nicht, das Storm the Train den free-to-play-Standards folgt und somit die saftigsten Waren im Ingame-Store versteckt. Das bedeutet, dass ihr euch hart abrackern (oder eure Brieftasche herreichen) müsst, um genügend Münzen anzusammeln, damit ihr die Regale leeren könnt.

Glücklicherweise ist es nicht allzu schwer, sich diese Währung zu verdienen, und mit etwas Ausdauer kann jedes Item, von Gesundheits-Upgrades über mehr Power bis hin zu zufälligen Spezialattacken, euch gehören. Werft da noch die Robo-Anzüge mit Superkraft und zeitlimitierte Waffendrohnen hinzu und es ergibt eine anständige Menge an Abwechslung für die inhaltsreichen Schusspassagen und das Gliedmaßen zerschreddernde Gemetzel.

Abstellgleis

Mini-Boss-ähnliche Begegnungen, Geiselbefreiungsmissionen und gelegentliche fahrzeugbasierte Herausforderungen unterstreichen Storm the Trains Passagen, in denen die Kugeln nur so fliegen. Sie sorgen aber auch für einen willkommenen Wechsel zum sehr langsamen Freischalten neuer Fähigkeiten.

Wenn es etwas zu bemeckern gibt, dann das winzige Spektrum an Levelthemen. Neue Ziele und mehr aggressivere Gegnertypen halten die Dinge frisch, aber das Fehlen der visuellen Vielfalt kann ermüdend wirken und untergräbt die Bemühungen des Spiels an anderer Stelle.

Dennoch gibt es eine anständige Menge an chaotischen Ballereien in Storm the Train, geliefert mit großzügigen Upgrades und einem freischaltbaren System, das dem Spiel eine süchtig machende Komponente verleiht. Es ist ein bisschen repetitiv, ja, aber als Shooter, bei dem schnelle Reflexe gefragt sind, befindet sich Storm the Train definitiv auf dem richtigen Gleis.

7
Fazit: 
Ein unauffälliger, aber effektiver Endless-Shooter und gleichzeitig Köder für den F2P-Haken des Münzsammelwahnsinns

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