Testbericht Pocket Planes (iOS) Review

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Die besten Free2Play-Spiele sind die, die euch nicht zu Mikrotransaktionen drängen. Stattdessen lassen sie euch den Kauf-Knopf selbst finden und führen euch langsam ins Verkaufsmodell ein – bevor sie euer Konto plündern.

Das ist genau das, was Pocket Planes macht. Bevor ihr wisst was geschieht, gebt ihr all euer Erspartes dafür aus, den Flughafen von Tokyo aufzumöbeln und euer einziges Lebensziel wird es sein, eure Flugzeuge in der Luft zu halten.

Über den Wolken

NimbleBits Tiny Tower-Nachfolger entzückt wieder mit süßem Pixelstil, aber anstatt euch um einen Appartement-Block zu kümmern, baut ihr euch diesmal eure eigene Airline.

Ihr startet mit ein paar kleinen Flugzeugen, die nicht mehr als ein paar Passagiere und ein bisschen Fracht befördern können. Nachdem ihr euch eine Ecke der Welt ausgesucht habt, in der ihr eure Fluglinie aufbauen wollt, müsst ihr so viel Geld wie möglich verdienen und es für neue Flugzeuge, mehr Flughäfen und bessere Werbung ausgeben.

Die meiste Zeit legt ihr Flugrouten auf der Weltkarte fest und müsst dabei die individuellen Eigenschaften eurer Flugzeuge berücksichtigen – Geschwindigkeit, Gewicht, Kapazität und Reichweite. Ist die Route bestimmt, bahnen sich die fliegenden Lieferanten ihren Weg durch die Wolken, bis sie ihr Ziel erreichen.

Ein bodenloser Spaß

Natürlich könnt ihr die Abläufe mit der freiwilligen Ingame-Währung etwas beschleunigen, die ihr aber auch in neue Flughäfen und Werbekampagnen investieren könnt.

Es gibt keine Minispiele, Tricks oder Twists – ihr seid einfach Chef einer kleinen Airline, plant Flüge, steigert euren Profit und erweitert eure Flotte. Kunden und Fracht auszuliefern, steigert euer Level und schaltet neue Flugzeuge und Flughäfen frei.

Im cleveren Multiplayer-Modus könnt ihr euren Flughafen mit dem eines Freundes verbinden, um unter demselben Banner in globalen Events zusammenzuarbeiten. Aber das Herz des Spiels ist die Ausbreitung eures eigenen internationalen Flughafen-Imperiums.

Immer wenn euer iOS-Gerät läutet, um euch wissen zu lassen, dass ein Flugzeug gelandet ist, wollt ihr es sofort neu beladen, um es schnellstmöglich wieder in die Luft zu bringen. Und langsam aber sicher bricht das Spiel euren Widerstand und ihr zückt die Kreditkarte.

So teuer es dann auch werden wird – so muss ein Freemium-Spiel sein.

9
Fazit: 
Pocket Planes ist ein perfektes Beispiel für ein tolles Freemium-Game, ein süchtig machender, kleiner Zeitverschwender, der euch mit seinen simplen Routineaufgaben fesselt und nicht mehr loslässt

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