Testbericht Nokia Lumia 800 (Windows Phone 7) Review

Bild des Benutzers Manfred Beck
Wenn man die Nummer eins für so lange sein kann, wird jeder über kurz oder lang versuchen, euch zu Fall zu bringen. Unternehmen im fernen Osten räumen nun kräftig zusammen, indem sie billige Smartphones in aufstrebenden Märkten vertreiben. Android und iOS haben gemeinsam Symbian zu Fall gebracht, vor allem seinen großen Marktanteil, den Symbian lange genossen haben.

Viel davon kann schlechtem Management angelastet werden, und Nokia hat einfach nicht gut genug geplant. So weit, so gut. Nun schlägt Nokia, der alte Finne, allerdings zurück, in der Hoffnung, die Todesspirale möge aufgehalten werden.

Erstens kreierte Nokia ein neues Smartphone-Segment unter dem Namen Asha für wachsende Märkte. Zweitens kommt nun aber die neue Marke namens Lumia ins Spiel, und zwar für das High-End-Segment, mit Windows Phone 7 als sein neues Betriebssystem.



Das Lumia 800 ist das Flaggschiff dieser neuen Welle, und dieser Release ist bemerkenswert. Für Nokia ist es ein “Friss oder stirb”-Spiel, auch Microsoft hofft ziemlich stark, dass die milliardenschwere Partnerschaft in höherem Marktanteil endet. In knapp über einem Jahr hat es Windows Phone 7 nicht geschafft, sich selbst als ernsthaften Konkurrenten zu Android und iOS zu etablieren.

Windows Phone 7 ist per se ein exzellentes Betriebssystem, aber Microsoft muss noch immer akzeptieren, dass viele (vielleicht zu viele) Leute es mit Windows Mobile in Verbindung bringen, was ein fürchterliches System war. Windows Phone ist ein kompletter Neubeginn, aber einige Leute werden das nicht wirklich gutheißen, anderen wiederum ist das (leider) komplett egal.

Mittels einer riesigen Werbungskampagne inklusive Unterstützung von allen großen Betreibern und Kanälen wird wohl jeder in den kommenden Monaten auf das Lumia 800 aufmerksam gemacht werden.

Es ist ohne Zweifel das am besten aussehende Windows Phone-Gerät bislang, da Nokia es von einer Kundenperspektive aus kreiert hat (N9, tralala), wohingegen andere Windows Phones eher schlicht und business-like gemacht wurden.

Alle Farben, auch schwarz

Das Nokia 800 kommt in Schwarz, einem hellen Magenta und auch einem türkisblau in den Handel. Das günstigere Lumia 710 wird sogar austauschbare Cover haben.



In der Box bekommt ihr eine gratis Schutzhülle, ein Paar Ohrstöpsel, ein USB-Kabel und ein Netzteil. Die Box selbst ist ein potenzielles Sammlerstück, da Nokia dem großen Apple in der Hinsicht folgt, auch das Auspacken zu einem regelrechten Erlebnis zu gestalten.



Ich persönlich interessiere mich dann aber doch eher für das Smartphone als für die Box, die in einer Vitrine verschwinden wird (wenn nicht gar gleich im Müll). Als erstes braucht ihr eine Micro-SIM-Karte, denn wie schon beim iPhone 4(S) wurde hier jeder Platz für das Smartphone genutzt.

Harte Wahl

Die Hülle des Geräts ist fast identisch zum Nokia N9 mit MeeGo, das nur einen sehr begrenzten Lebenszyklus in ein paar Ländern der Welt vor sich hatte. Das Polycarbonat-Plastik ist unglaublich widerstandsfähig und angenehm, kann sich aber auch gegen Kratzer und Stöße klasse behaupten. Das Plastik rundherum ist komplett gefärbt, das heißt, wenn ihr mal einen Kratzer reinmacht, leuchtet nichts weiß hervor. Aber das müsst ihr auch erst mal schaffen, da würde schon Absicht mitspielen.



Der Touchscreen mit einem 3,7 Zoll AMOLED-Display (480x800 Pixel) wurde aus mittlerweile hochgradig bekanntem Corning Gorilla Glass gefertigt und besitzt Nokias ClearBlack-Technologie, das unnötige Spiegelungen verhindert und minimiert.

Unter dem Bildschirm sitzen drei Windows Phone-Tasten: Zurück, Home und Suche. An der Seite findet ihr die Lautstärkeknöpfe, einen Power/Sperren-Knopf und einen weiteren für die Kamera. Die Oberseite hat eine offene 3,5 mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer und ein Verdeck für den Micro-USB-Port.



Dreht das Lumia um, und da sitzt sie auf ihrem Thron: Die 8 Megapixel-Kamera (Carl Zeiss-Optik, what else) sowie ein Dual-LED-Blitz befinden sich neben einem Nokia-Logo auf einem gespiegelten Panel.

Im Inneren des Lumia 800 werkelt ein fix verbauter 1.450 mAh-Akku sowie ein 1.4 GHz-Qualcomm-Prozessor mit einer Adreno 205-GPU. Bis sich Microsoft dazu entscheidet, das System an Zweikernprozessoren anzupassen, ist das Gerät die absoluteste Oberklasse, die es zu kaufen gibt.

Starkes Gerät, viel Treibstoff

Die gute Nachricht ist für euch: Das Lumia 800 ist rasend schnell, obwohl Windows Phone schon immer zügig und flott war. Alle animierten Übergänge und Benutzeroberflächeneffekte werden von der GPU berechnet. Es erscheint verrückt, zu denken, dass die GPU nicht für solche Dinge herangezogen wird, aber das ist genau der Fall auf Android-Geräten, zumindest, bis Android 4 (Ice Cream Sandwich) herauskommt.

Die schlechte Nachricht ist für Nokia: Jeder, der nach dem schnellsten Smartphone ever sucht (und dafür Datenblätter verwendet), wird von Windows Phone relativ abgetörnt sein. Ehrlich gesagt, ihr braucht aber auch für 99 % aller Tasks bestimmt nicht mehr Power, als das Lumia 800 bereitstellt!

Die Einfachheit der Benutzeroberfläche lässt euch auf viele Dinge rasch zugreifen, und die animierten Übergänge verschaffen dem Prozessor minimal Zeit, um im Hintergrund zu laden, daher scheint es, als würden Apps sofort starten. Microsoft war auch sehr streng mit Entwicklern, wenn es darum geht, was alles im Hintergrund laufen darf - zumindest seit Windows Phone Mango mit der Nummer 7.5.

Das hält den Stromverbrauch recht niedrig, wenn die Applikationen in den Hintergrund verbannt werden. Darüber hinaus könnt ihr als optionale Stromsparmaßnahme Multitasking generell abschalten. Das Wechseln zwischen den Apps gestaltet sich als recht einfach, indem ihr einfach den Zurück-Button für eine Sekunde haltet und dann das Bildchen antippt.

Das bereits bekannte Problem ist aber, egal, wie gut das System Dinge managt, sobald ihr es mit euren diversen Mail- und Social Network-Diensten konfiguriert, fängt es unweigerlich an, Akku zu benötigen. Im Fall des Lumia 800: Einen ganzen Riesenhaufen Akku. Es scheint unmöglich, das Gerät irgendwie länger als 12 Stunden im Betrieb zu halten, aber wie gesagt: Das Problem ist bereits bekannt, und Nokia arbeitet bereits an entsprechenden Software-Updates, um das in den Griff zu kriegen.

Klar, 12 Stunden reichen, um über den normalen Arbeitstag zu kommen, ihr dürft halt nur danach nicht mehr die Woche teilen oder ein sonstiges längeres Bierchen genießen. Wir sind gespannt, was das versprochene Update bringt und vor allem an Versprechen hält.

Alles neu

Wenn ihr vorher ein anderes Nokia-Gerät genutzt habt, erwartet bloß nicht zuviel Altbekanntes, abgesehen vom Telefonieren, SMSen und E-Mail-Schreiben. Oh, und dem Nokia-Logo über dem Screen.

Es gibt Nokia Maps (Beta-Status), Nokia Drive (ein hauseigenes Navi), Nokia Music sowie eine eigene Nokia Store-App, aber der Rest ist pures Windows Phone. Das bedeutet nichts Übles, eigentlich ist das sogar eine Supersache. Hier ein kleiner Überblick, falls ihr bislang nichts von Windows Phone 7 gehört habt.

Microsoft sagt: Windows Phone “puts people first”, will heißen, der Homescreen von WP7 präsentiert euch keine statischen Bilder oder Widgets, sondern sich stets aktualisierende Kacheln. Diese könnt ihr je nach Wichtigkeit und Gutdünken herumziehen und austauschen. Was etwas überladen klingt, wird dank der Metro-Oberfläche aber hervorragend gelöst. Seid beruhigt: Wenn ihr ein epileptisches Stroboskop mit Fotos erwartet, enttäuscht WP7 auf der ganzen Linie. Nicht umsonst wird das System als eines der benutzerfreundlichsten (wenn nicht sogar das benutzerfreundlichste) gehandelt.

Ein Wischen nach links, und der Schirm verschiebt sich nach rechts zur Liste von installierten Apps, allerdings mit mehr Schrift als Bild, was ebenfalls wieder sehr der Verständlichkeit entgegen kommt.



Die  großen Kacheln dienen als Links in die jeweilige Applikation, es gibt aber auch Hubs (Fotos, Videos, Musik, Spiele) und darüber hinaus Live-Kacheln, die bestimmte Infos wie Updates, neue Fotos und so weiter anzeigen, ohne, dass ihr je in die App schauen müsst.

Windows Phone erlaubt es euch nun, mehrere Kacheln mit einer einzigen App zu verbinden. Beispielsweise könnt ihr nun bestimmte Freundelisten getrennt voneinander beobachten oder aus einer Nachrichten-App den Sport, Schlagzeilen und Wettervorhersagen in eigenen Tiles beziehen.

Das Betriebssystem unterstützt auch einen ganzen Haufen Services wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Hotmail, Google, Outlook, Windows Live und und und. (Skype wird wohl auch mal dazustoßen.) Eine “Ich”-Kachel zeigt euch sofort, was ihr kürzlich gepostet habt und wo euch welche Leute markiert oder erwähnt haben. Weiters dürft ihr euch über diese Kachel einchecken (Pocket Gamer ist hier: Finnland) oder in den verschiedenen Chats on- oder offline gehen.

Indem eure Kontakte auf dem Smartphone in Gruppen zusammengefasst werden, könnt ihr mit einer Menge Freunde auf einmal kommunizieren. Das Windows Phone ist aber auch clever genug, die Services eurer Freunde zu erkennen und diese alle in eine einzige Visitenkarte zu stopfen. Schafft es ein Dienst nicht in die Liste, könnt ihr ihn nachträglich hinzufügen. Beispielsweise schreibt ihr via Chat auf Facebook, wechselt dann nahtlos in MSN und hört per SMS auf - alles im gleichen Thread.

Andere coole Einfälle wie E-Mail-Konversationen (erhalten UND gesendet!) oder die Tastatur, die erkennt, wenn ihr zwischen zwei Buttons gedrückt habt und versucht, immer den gemeinten zu erwischen, funktionieren sehr gut und fügen sich nahtlos in das Erlebnis ein.



Die Suche mit Bing gestaltet sich so wie, man es von einem Gerät dieser Klasse erwartet. Windows Phone Mango enthält nun auch die Suche nach Restaurants und Geschäften in der Nähe, Bing Music identifiziert ganz Shazam-like eure gerade gehörte Musik und Bing Vision lässt euch Texte und Barcodes einscannen. Das Suchen in der Nähe funktioniert halt ganz wie Apples Siri nur in den USA. Meh.

Die Kamera: Bitte lächeln

Das war’s mit der Windows Phone-Stunde. Gehen wir wieder zur Hardware, besser gesagt zur Kamera, auf die Nokia richtig stolz ist. Nun, sie sieht vielleicht nicht umwerfend aus und scheint klein zu sein, aber die Kombination aus der Carl Zeiss-Optik und dem klassen Sensor, der gut in schwach beleuchteten Umgebungen funktioniert, macht Sinn. Die Kamera ist dem iPhone 4S sowie Sony Ericssons Xperia arc und ray durchaus ebenbürtig, und das will was heißen.

Ein herausragendes Feature von Windows Phone ist, dass die Kamera sofort gestartet wird, wenn ihr den eigenen Kamerabutton für ein paar Sekunden haltet. Das bedeutet, ihr könnt sofort Fotos schießen und werdet nicht mit “Swipe to unlock”, einem PIN-Code, einer Musterzeichnung oder gar eurer Gesichtserkennung aufgehalten. Einfach halten und abdrücken. (Allerdings heißt das auch, dass die Hosentasche oder eine witzige Damenhandtasche für Fotos sorgen kann, da der Button physisch ist.)

Im Videomodus hat die Kamera eine Tendenz, ständig einem Fokuspunkt nachzujagen, was das Ergebnis etwas ernüchternd aussehen lassen kann. Das Video ist auch auf 720p-Auflösung begrenzt, es gibt also durchaus Potenzial nach oben.

Es gibt keine Frontkamera auf dem Nokia 800, das ist aber auch nur für die Leute eine große Einschränkung, die wirklich Videotelefonie oder Videokonferenzen regelmäßig nutzen. Mit ziemlicher Sicherheit betrifft das jetzt nicht den Durchschnittskäufer, also ist das Fehlen einer solchen Kamera kein großer Stilbruch.

Ihr könnt eure Fotos auch automatisch zu eurem Gratis-SkyDrive-Account hochladen, ihr bekommt immerhin 25 GB Speicherplatz mit eurem Windows-Live-Account, den ihr für das Windows Phone anlegt. Passt halt nur auf, dass eure mobilen Daten nicht zu stark belastet werden, ansonsten könnte eine unangenehme Überraschung in Form der nächsten Rechnung ins Haus flattern.

Wenn ihr ein Foto zu Services wie Facebook hochladet, lädt euch das Windows Phone ein, die Gesichter zu erkennen und Namen hinzuzufügen. Dieses Taggen passiert nicht automatisch, aber da die Gesichtserkennung noch nicht hundertprozentig ausgereift ist, sollte das auch manuell bleiben.

Xbox: Check

Microsoft war nicht gerade dumm, wenn es um Spiele auf dem Windows Phone geht. Richtig, Xbox LIVE. Achievements werden mit Xbox-Spielern geteilt, ihr könnt mit eurem Avatar herumdödeln, und Mehrspieler-Games erwarten euch. Dieser Service wird bestimmt noch stärker wachsen. Interessant!



Da die Mindestanforderungen für die Hardware ziemlich hoch sind, haben Entwickler eine starke Umgebung für ihre Spiele, das merkt man auch. Klar, es gibt (noch) weniger Spiele als auf anderen Plattformen, aber sie sind durchwegs besser und performanter als die Unzahl an Gratisspielen auf dem Android-Markt.

Spiele auf dem Windows Marketplace sind doch etwas teuer. Ihr habt euch schon an die 79 Cent für Angry Birds auf iOS gewöhnt? Nun, auf Windows Phone sind es dann doch fast drei Euro. Die Auswahl an Spielen ist klasse, da viele Franchises (Sonic, Angry Birds, Kinectimals, Puzzle Quest, und und und) vorhanden sind. Dennoch ist es gewöhnungsbedürftig, dass Spiele auf dem WP7-Gerät einfach teurer sind als auf iOS oder Android.

Microsoft spricht von über 35.000 Apps und mehr, natürlich sind die wichtigsten wie Facebook, Twitter, Evernote und Spotify mit von der Partie. Spotify für Windows Phone ist vermutlich die beste Mobilversion, und auch Skype - gehört ja schließlich nun zu Microsoft - wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Vielleicht ist es in der nächsten Windows Phone-Version in den Kontakten integriert? Groovy.



Apps zu installieren, fällt auch den Neulingen bei Windows Phone 7 leicht. Der Marketplace informiert euch über Updates in seiner eigenen Kachel, neue Apps und Spiele werden ebenfalls hervorgehoben. Musik und Videos, die es zu kaufen oder auszuleihen gibt, kommen da ebenfalls vor.

Ein Zune-Pass ist für etwa 12 Euro im Monat zu haben, wobei wahrscheinlich ein Spotify-Account sinnvoller ist. Nokia Music ist ein weiterer Weg, Gratismusik abzustauben, da ihr stets Mixe auf das Gerät streamen könnt. Bis zu vier Mixe können direkt für den Offline-Gebrauch heruntergeladen werden, aber die bisher erhältliche Auswahl ist schon ziemlich eingeschränkt.

Ihr könnt natürlicherdings auch via Zune-Software Musik von eurem PC rüberschaufeln, Mac-User benötigen dann den Windows Phone 7 Connector (erhältlich im Mac App Store). Die Software synchronisiert Musik, Fotos, Videos sowie Playlisten und legt regelmäßige Backups des Windows Phone an. Wie bei fast allen anderen Smartphones könnt ihr via Internet das Gerät ausfindig machen und das Smartphone aus der Ferne löschen, wenn ihr es verloren habt oder es gestohlen wurde (wobei es vermutlich mehr ums Handy als um eure Daten geht).

Das Nokia 800 verfügt über 16 GB Speicherplatz und keinen Kartenslot. Motorola enthüllte, dass es im Xoom 2-Tablet keine Speicherkarten-Slots geben wird, da immer mehr aus dem Netz gestreamt wird, und Microsoft hat die selbe Vision. (Und wer hatte die ursprüngliche Idee? Apple.)

Wenn ihr das Gerät allerdings mit HD-Videos füllen wollt, werden 16 GB vermutlich zu wenig finden. Nutzt ihr allerdings Online-Fotogalerien, Nokia Music oder Spotify, habt ihr einen ganzen Haufen Platz für Apps und Spiele.

Fährt auf und davon

Nokia Drive ist eine ziemlich einfache Navigations-App, aber Nokia hofft, dass das Lumia 800 dadurch etwas Eigenes erhält, da es nur auf diesem Windows Phone erhältlich und nutzbar ist.

In der ursprünglichen Version hilft es euch, von A nach B zu kommen, aber nicht viel mehr. Klar, es wartet noch viel Arbeit auf Nokia, wenn man hier mit anderen Services konkurrieren möchte, obwohl es gratis ist und die Karten für die Offline-Nutzung runterladen kann. Das spart euch eine Menge Zaster, wenn es um Roaminggebühren geht.

Das Problem für Nokia ist: Geht es euch nur um Windows Phone und ihr könnt auf Nokia Drive und Nokia Music verzichten, könnt ihr euch ein HTC, Samsung oder LG holen, und es ist genau das gleiche Erlebnis. Naja, nur fast.

Denn was macht das neue Nokia zum Flaggschiffgerät für Windows Phone? Es hat ein einzigartiges Design spendiert bekommen und es fühlt sich auch so an, als hättet ihr etwas Neues in der Hand anstatt einem lahmen Update (schwachen iPhone 4S-Witz hier einsetzen). Die Kamera rockt so ziemlich alles außer Videoaufnahmen (720p!), und der Touchscreen ist exzellent. Die Kombination aus diesen Punkten macht das Lumia 800 so richtig zauberhaft.
9
Fazit: 
Nokia hat auch (immer noch?) einen starken Ruf, der hoffentlich in den letzten Jahren nicht zu sehr gelitten hat. Abzüglich der enttäuschten Symbian-Anhänger gibt es nämlich noch immer einen ganzen Haufen Leute, die Nokia als Qualitätsmarke in Erinnerung behalten. Und wer weiß, vermutlich freuen sich auch die Symbian-Fans im Inneren darauf, wieder einmal ein neues Nokia besitzen zu dürfen. Und das Lumia 800 ist genau die richtige Wahl.

Kategorie: 
WP7