Testbericht Cut the Rope (PlayBook) Review

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Seil nehmen. Durchschneiden. Spaß?

Jemand bei ZeptoLab sah das so und aus dieser einfachen Erkenntnis entsprang Cut the Rope, ein teuflisch süchtig machendes und entwaffnend charmantes Physik-Puzzlespiel.

Zugegeben, es hat mit seinem riesigen Pappkarton voller Dinge, die einen noch lange beschäftigen, nachdem man sein Smartphone schon längst hätte beiseitelegen sollen, noch deutlich mehr als das bloße Zerschneiden von Seilen zu bieten.

Cut the Rope ist vermutlich das einzige Smartphone-Spiel, das dem weltweiten Erfolg von Rovios Angry Birds nahekommen kann – und das aus einem guten Grund. Denn azcg die Ankunft des Titels auf dem BlackBerry PlayBook enttäuscht nicht.

Om und Om und Nom

Die primäre Aufgabe in Cut the Rope ist es, ein süßes und liebenswürdiges Monster namens Om Nom zu füttern.

Ihr als Spieler müsst eine lecker aussehende Zuckerbombe mit einer ziemlich selbsterklärenden Taktik in Om Noms Schlund befördern: Mittels eines gewählten Zubehörs schneidet ihr das Seil durch und lasst so die Süßigkeit in den Vielfraß hineinfallen.

Lange bleibt es aber nicht so einfach. Denn dann wird eine Reihe von Kniffen in das Gameplay eingeführt, oft mit hoher Geschwindigkeit, sodass ihr schon bald alle Arten von physikbasierten Algorithmen (oder eine Kombination aus Raten und Glück) in Betracht ziehen müsst, um Om Nom seine Belohnung zu geben.

Manche von diesen Elementen sind einfach wie z.B. eine Seifenblase, die die Nascherei himmelwärts befördert, wohingegen andere, wie beispielsweise ein Knopf, der die Erdanziehungskraft umkehrt, so kompliziert sind, dass ihr ins Stutzen geratet.

Im Wind schaukeln

Der Reiz von Cut the Rope liegt darin, mit dessen Physik zu experimentieren und diese zu meistern, sowie darin, Schwünge, das Drücken von Buttons und das Zerplatzen von Blasen zu timen.

Ein Drei-Sterne-System bietet einen hervorragenden Anlass dazu, in frühere Abschnitte zurückzukehren und erneut zu spielen und da ihr mit Leichtigkeit durch diese hindurchflitzt, werdet ihr üblicherweise dabei feststellen, wie weit ihr doch schon gekommen seid.

Wenn ihr in einem Abschnitt, der sich ursprünglich als unfassbar schwer erwiesen hatte, mal einfach so alle drei Sterne einsammelt, dann ist das einfach schier unglaublich befriedigend, andererseits sind die letzten Levels des Spiels so schwer, dass ihr schon froh sein könnt, heil durch diese hindurchzukommen.

So schwer das Spiel auch sein kann, ist es doch niemals eintönig oder gar lästig.

ZeptoLabs hervorragend präsentiertes und wunderbar spaßiges Cut the Rope wird euch mit seiner Einfachheit aufsaugen, mit beständig wachsenden Herausforderungen durchkauen und mit einem guten Glas gezuckerter Befriedigung herunterspülen.

9
Fazit: 
Cut the Rope hat mit dem Schritt auf das PlayBook nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt, und eine ganz neue Horde Om-Nom-Fans wird sich formieren und diesen charmanten und originellen Puzzler in Angriff nehmen.

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