HTC-Umsätze brechen ein: 20 Prozent niedriger als im Vorjahr

Bild des Benutzers Manfred Beck
Erst vor einigen Wochen hat HTC seine Umsatzprognose für das 4. Quartal 2011 um ganze 23 Prozent gekürzt, was schon erahnen ließ, dass das Unternehmen seit sechs Quartalen in Folge erstmals nicht mehr wachsen würde.

Ein großer Grund für diese revidierte Vorschau wurde enthüllt, und zwar HTCs Einkünfte im November. Die Taiwanesen gaben 31 Milliarden taiwanesische Dollars (1.03 Mrd. US-Dollar) bekannt, was zwar eine klasse Zahl ist, aber einen 19,6prozentigen Absturz im Vergleich mit November 2010 darstellt. HTC musste solche Aussagen schon lange nicht mehr tätigen, denn der Oktober verzeichnete noch ein 36prozentiges Plus.

November ist also der schwarze Monat für CEO Peter Chou und Konsorten. Natürlich gab es wieder Aussagen von HTC von wegen weltweiter Wirtschaftskrise und einbrechenden Verkäufen, aber es scheint eher, dass HTC es nicht mehr so schafft, die Aufmerksamkeit und Treue der Kunden so an sich zu binden wie einst.

Dennoch: Ein einziger schlechter Monat sollte nicht überinterpretiert werden, und HTC hat uns ja bereits geniale Produkte und einzigartige Tablets für 2012 versprochen.

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